Herkömmlicherweise werden Volumenteile (z.B. Zylinderkopf / Kurbelgehäuse) auf flächenintensiven Transportbändern mit Werkstückträgern bereitgestellt. Um den Platzbedarf zu reduzieren und die Zugänglichkeit sowie die Flexibilität zu verbessern, hat Felsomat einen besonders kompakten Zellenaufbau entwickelt und standardisiert. 

Wesentliches Merkmal des Logistikmoduls ist eine zentrale Fahreinheit mit beidseitigen Regalebenen, auf denen bei Bedarf, dank der zelleneigenen, rechnergestützten Werkstückverwaltung, unterschiedliche Bearbeitungszustände in einem System parallel gespeichert werden.

Die Einlagerung der Werkstücke erfolgt direkt in Regalablageplätzen. Bei größeren Werkstücken wie Zylinderblock, Zylinderkopf oder Getriebegehäusen werden diese lageorientiert und indexiert abgelegt, bei Kurbelwellen oder kleineren Werkstücken werden entsprechende Werkstückträger verwendet. Die Speicherkapazität lässt sich individuell festlegen, die Einlagerung erfolgt in mehreren Ebenen. Typische Kapazitäten für Zylinderkopf und Kurbelgehäuse betragen 200 bzw. 100 Werkstücke, bei Kurbelwellen werden bis zu 400 Werkstücke je Modul erreicht. 

Die Lagerplatzverwaltung ist in der Steuerung integriert. Somit kann das System sowohl als Master oder durch Einbindung in ein Leitrechnersystem wie die Werkzugmaschinen als Slave ausgeführt werden. Zusatzfunktionen wir Reinigen, Änderungen der Werkstückorientierung aber auch kleinere Montageaufgaben lassen sich dank des modularen Aufbaus einfach integrieren. 

Das Logistikmodul zeichnet sich durch Folgendes aus:

  • Kompakte Bauform mit geringem Platzbedarf 
  • Skalierbare Zelleneinheit in Breite und Länge
  • Teileversorgung durch autonome Zelle frei konfigurierbar in Bezug auf den beliebigen Standort der Werkzeugmaschine
  • Hoher Teilevorrat pro Stapel 
  • Beladung der Paletten nur einmalig, danach kein manuelles Teilehandling mehr bei Folgeoperationen
  • Keine permanente Bindung eines Bedieners an die Werkzeugmaschine 
  • Direkte Integration von Reinigungsstationen oder Montageprozesse 
  • Definierte Wartezeiten für evtl. Kühlfunktionen

Um dem Materialfluss und der Teileverfolgung gerecht zu werden sind entsprechend Ihren Bedürfnissen folgende Software-Pakete verfügbar: 

  • Last in First out (LiFo) oder First in First Out (FiFo)
  • Losgröße 1 oder Chargenfertigung
  • Verwaltung von mehreren Bauteiltypen

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HALLE 26 STAND C82