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Hochwertige Technologien und Automationsumfänge

Das Produktionskonzept von flexiblen Fertigungssystemen zeichnet sich innerhalb der Fertigungskette durch parallel arbeitende CNC-Bearbeitungsmaschinen je Prozessschritt aus. Die einzelnen Prozessschritte werden in sogenannten standardisierten Fertigungszellen zusammengefasst. Alle Bearbeitungsmaschinen innerhalb einer Fertigungszelle führen die gleichen Arbeitsinhalte aus, weshalb sich der Ausfall einer Maschine nicht in einem sofortigen Stillstand der gesamten Fertigungslinie auswirkt. Die Anzahl der Maschinen innerhalb einer Fertigungszelle richtet sich nach der geforderten Taktzeit und wird in der Regel durch die maximale Anzahl von Werkzeugen innerhalb der CNC-Bearbeitungsmaschine limitiert. Zusätzliche Arbeitsinhalte oder kürzere Taktzeiten lassen sich leicht durch zusätzliche Maschinen innerhalb einer Zelle realisieren. Sämtliche Maschinen sind rüstfrei, die Grundvoraussetzung für eine effiziente Fertigungseinrichtung. Diese Systemanordnung bietet dadurch einen erheblichen Produktivitätsvorteil von starr verketteten, seriellen Systemen, eine Gesamtanlagenverfügbarkeit zwischen 80% und 90% ist keine Seltenheit.

Das Linearportal schafft freien Zugang zu den einzelnen Maschinen, verschließbare Schiebluken oberhalb der Maschinen ermöglichen einen sicheren Zugang auch im Automatikbetrieb der gesamten Zelle. So lassen sich jederzeit Wartungsarbeiten oder Reparaturen an den Bearbeitungsmaschinen ohne vollständigen Produktionsstillstand realisieren.

Für die Qualitätssicherung verfügt jede Zelle über einen SPC-Platz, welcher das vollautomatische Ein- und Ausschleusen von Werkstücken für den Messraum ermöglicht. Der Teilerückverfolgung kommt bei parallelen Bearbeitungsmaschinen eine besondere Bedeutung zu, RIFD-Identifikationssysteme oder einfache Beschriftungseinrichtungen ermöglichen die Kontrolle über die gesamte Fertigungshistorie jedes einzelnen Werkstückes. Wahlweise bietet Felsomat die Möglichkeit der Anbindung an ein Leitrechnersystem, welche mittels einfacher Teileidentifizierung sämtliche Daten zentral speichert und eine Rückverfolgbarkeit jederzeit sicherstellt.

Für den Materialfluss innerhalb der Fertigungskette von Zelle zu Zelle bieten sich Rollenbänder an, welche zur Entkopplung oder auch bei Trockenbearbeitung zur Temperierung eingesetzt werden können. Rollenbänder als Pufferstrecken erzeugen automatisch das FIFO-Verfahren der Materialwirtschaft, was jedoch lange Durchlaufzeiten einzelner Werkstücke verursacht. Entgegen diesem gerichteten Materialfluss bietet Felsomat durch den Einsatz von Logistikmodulen als Speicherzellen und Logistik-Ladeportalen für den Materialfluss die freie Wahlmöglichkeit zwischen FIFO- und LIFO-Strategien. Insbesondere bei der Forderung eines extrem flexiblen Produktionsplans lassen sich problemlos Losgröße 1 in chaotischer Fertigung darstellen. Dabei ist ein gerichteter Materialfluss wie bei Rollenbandsystemen nicht mehr notwendig. Die nachträgliche Integration zusätzlicher Bearbeitungsmaschinen oder Operationsfolgen innerhalb der Fertigungskette ist jederzeit möglich.

Der Einsatz von Adapterplattentechnologie sichert die Integration zukünftiger Werkstücktypen ohne Umbau in die bestehende Anlage.

Mit Felsomat Automationslösungen sind Sie bestens für die Zukunft gerüstet.

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