Optimale Schweißergebnisse bei maximaler Geschwindigkeit

Im modernen Automobil-Getriebebau gewinnt die Laserstrahl-Schweißtechnolgie immer mehr an Bedeutung. Bei der Entwicklung von Automatikgetrieben mit bis zu zehn Schaltstufen kennt die Kreativität der Ingenieure keine Grenzen. Es sollen immer höhere Drehmomente bei kompakterer Bauweise übertragen werden. Dabei kommen häufig umgeformte Blechteile mit Wellenteilen zusammen, welche sich lediglich durch das Laserstrahlschweißen verzugsarm verbinden lasse. Der Vorteil der Energiequelle Laser liegt bei seiner extrem hohen Energiedichte und der damit verbundenen lokalen Begrenzung der Wärmeinflusszone. Mittels Laseroptik kann die Strahlenquelle absolut flexibel sowohl für das Punkt-, das Naht- als auch das Tiefschweißen eingesetzt werden. Dabei lassen sich gleichzeitig mehrere Werkstücklagen fest verbinden. Aufgrund der einfachen Strahlführung mittels optischer Glasfaserkabel werden in Felsomat Schweißanlagen der Baureihe FLW ausschließlich Festkörper-Laser eingesetzt. Diese zeichnen sich besonders durch die hohe Performance im Hinblick auf die Strahlqualität, Leistung und Lebensdauer aus. Um ein perfektes Schweißergebnis bei hohen Schweißgeschwindigkeiten zu erzielen, bedarf es auch eines extrem schwingungsarmen Maschinenaufbaus. Felsomat setzt hierbei, wie auch bei den Dreh- und Fräszentren, auf Hochleistungsbeton für das Maschinenbett.

Der Schweißvorgang selbst ist jedoch nur ein Schritt in der kompletten Fertigungskette. Zuvor sind eine Reihe von Füge- und Paarungsaufgaben zu erledigen. Um langlebige rissfreie Schweißverbindungen zu erzeugen, werden die Werkstücke im Bereich der Schweißnaht induktiv oder mittels UMH vorgewärmt. Während des Schweißvorgangs selbst sind die Werkstücke in eine Vorrichtung gespannt, um eine absolute Lagegenauigkeit zu erzielen.

Dabei ist der Arbeitsraum nicht zwingend wie beim Elektronen-Strahlschweißen evakuiert – das spart Zeit, Energie und Kosten. Dennoch stellt Felsomat bei Laserschweißanlagen optional auch Niederdruck-Applikationen zur Verfügung, um beste Schweißergebnisse bei kritischen Anwendungsfällen zu erzielen.

Sollten Zusatzstoffe während des Schweißvorgangs notwendig sein, so verfügt auch der modulare Baukasten über entsprechende Zuführeinrichtungen. Sämtliche Prozesse wie Schweißen, Fügen und Vorwärmen werden selbstverständlich sensorisch überwacht.

Typische Anwendungsfälle sind das Verschweißen von Kupplungskörpern, Planetenträgern, Doppelkupplungseinheiten, Synchronringen auf Zahnräder und viele mehr.

Ideal für rotations­symmetrische Bauteile.

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Ideal für rotations­symmetrische Bauteile.

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